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Bauherr:
Mecklenburg-Vorpommern, LBA-SN Objekt: Hochschule Wismar, Laborkomplex Malchow Nutzung: Laborgebäude für den Fachbereich Maschinenbau / Verfahrens- und Umwelttechnik: Biogene Rohstoffe, Chemie, Erbrachte Leistungen: Asbestentsorgung, Entkernung, Grundinstandsetzung eines Laborgebäudes in VEB-Plattenbauweise, Neubau Technikum, Gewächshaus, Treppenhaus Technische Daten: HNF: 1130 m², BGF: 2332 m², BRI: 8287 m³ Kosten: HU-Bau: 4.331 T€, Kostenfeststellung: 3.930 T€, 4.190 € / m² |
Situation Das in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtete Gesamtgebäude wurde bis 1991 durch das Institut für Öl- und Futterpflanzenzüchtung des Volkseigenen Gutes (VEG) Malchow genutzt. Die Baumaßnahme umfasst die Grundsanierung des seit 1994 von der Hochschule Wismar genutzten westlichen Gebäudeteiles sowie den Neubau eines Treppenhauses, der Technikumshalle und eines Gewächshauses. Konzept Durch die Anordnung eines neuen Treppenhauses und die Entfernung des alten konnten ein neuer Aufzug integriert, alle Gebäudeteile zusammengefasst, eine logische Erschließungs- und Wegeführung sowie eine innere Organisation geschaffen werden, die alle Funktionsräume eines Lehrstuhles einem Geschoss zuordnet. |
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Das in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtete Gesamtgebäude wurde bis 1991 durch das Institut für Öl- und Futterpflanzenzüchtung des Volkseigenen Gutes (VEG) Malchow genutzt. Die Baumaßnahme umfasst die Grundsanierung des seit 1994 von der Hochschule Wismar genutzten westlichen Gebäudeteiles sowie den sanierung eines Treppenhauses, der Technikumshalle und eines Gewächshauses. Fassade Die vorhandene Bänderstruktur der Fenster wird in zeitgemäßer Architektursprache beibehalten. Die Fassaden-Sandwichplatten werden mit WDVS bzw. einer vorgehängten Faserzementfassade den bauphysikalischen Anforderungen angepasst. Innenausbau: Der eingeschränkten Tragfähigkeit der Geschossdecken Rechnung tragend, sind alle Trennwände in Trockenbau hergestellt. |
Die vorhandene Tragstruktur Stütze, Trogbalken, Platte wird freigestellt und farblich herausgearbeitet. Gebäudetechnik/Labortechnik Der Ausbau der drei Obergeschosse zu Laboren verursacht einen hohen Grad an Installationsführung. Auf Grund der geringen lichten Raumhöhen sowie aus ökonomischen Gründen wurde auf abgehängte Decken verzichtet. Die komplexe haustechnische Installation wurde je Etagenseite getrennt und über Dach geführt, auf dem die gesamte Lüftungstechnik auf einem eigens errichteten Montagerost installiert wurde. Die Flure konnten frei von Installationen gehalten werden. |