der großzügigen Unterstützung der ZEIT-Stiftung Bucerius und der Hermann Reemtsma Stiftung, des Denkmalschutzamtes der Kulturbehörde und der Senatskanzlei sowie der langjährigen Forschungsarbeiten des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts (Duisburg) und des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) strebt dieses einzigartige Kulturdenkmal die Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe an.

Geschichte:
Der Friedhof an der Königstrasse ist der älteste (1611) jüdische Friedhof im heutigen Hamburg und der älteste portugiesisch-jüdische Friedhof in Nordeuropa. Die jüdische Glaubensvorschrift, eine Grabstätte bis zur Ankunft des Messias ruhen zu lassen, sorgte dafür, dass er bereits 1869 offiziell wieder geschlossen wurde. Insgesamt ursprünglich 1.800 sefardische (portugiesische) und 6.000 aschkenasische (deutsche) Gräber wurden bereits Ende des