In diesem Kristallisationsprozess ist zusätzliche Energie enthalten (Latentwärme). Am Ende der Heizperiode, im Frühling ist der Eisspeicher kalt, gefroren. Um ihn bis zum Herbst wieder zu erwärmen wird das Gebäude genutzt. Die sommerliche Erwärmung des Gebäudes wird gespeichert und im Winter zum Heizen genutzt. So bleibt das Gebäude im Sommer behaglich kühl. Die Kühlung erfolgt somit regenerativ. Der Strom für die Wärmepumpe (Heizen und Kühlen) und der gesamte Nutzstrom für das Gebäude werden von drei Photovoltaik- und zwei Kleinwindanlagen bereitgestellt. Zum zeitlichen Ausgleich zwischen Erzeugung und Bedarf kommt ein Stromspeicher zum Einsatz. Die Photovoltaik wird teilweise zusätzlich thermisch genutzt, als PVT. Die Wärme- und Kälteverteilung im Gebäude erfolgt mittels Flächenaktivierung. Hierdurch wird ein hohes Maß an Behaglichkeit und Hygiene sichergestellt. Das Gebäude wird weitestgehend natürlich belüftet.