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Bauherr:
Privatinvestor Objekt: Buchtallee 4a, Reinbek Nutzung: Einfamilienhaus Erbrachte Leistungen: Leistungsphasen 1-9 Veröffentlichungen: Schöner Wohnen, Gruner+Jahr Der ideale Grundriss, Callwey Verlag |
Konzept Das Haus besteht aus zwei verschränkt angeordneten Baukörpern, einem 2-geschossigen Haupthaus und einem eingeschossigen Flügel, in dem die Kinderzimmer, das zugehörige Bad und ein großer Abstellraum untergebracht sind. Die Garage befindet sich im Untergeschoß, die Abstell- und Kellerersatzräume im Erdgeschoß. Um die ganze Tiefe und Qualität des mit drei riesigen Eichen bestandenen parkähnlichen Grundstückes nutzen zu können, wurde das Gebäude nahe an die Straße gerückt. Dorthin, nach Norden und Osten, ist es fast vollkommen geschlossen, nach Süden und Westen dagegen öffnet es sich fächerähnlich zum Grundstück, zum Fluss, dem gegenüberliegenden Naturschutzgebiet und zur Sonne. Die Grundrissorganisation ist einhüftig angelegt, alle Zimmer orientieren sich in eine Richtung, nach Südwest. Lediglich untergeordnete und versorgende Räume - Technik, Bäder, Akten - befinden sich im "Rücken" des Hauses. |
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Der Grundriss
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Der Zugang erfolgt am Gelenkpunkt beider Hausteile über eine kleine Brücke
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Durch die Drehung der Baukörper zueinander entsteht eine überdachte Zugangssituation, an die sich die zweigeschossige Eingangshalle anschließt
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Von hier aus öffnet sich jenseits der Mittelachse des Hauses der Blick kulissenartig über die Tiefe der Wohnebene in die Natur
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Dem Geländeverlauf folgend treppt sich der Grundriss Raum um Raum ab. Es entstehen steigende Raumhöhen und im Zusammenspiel mit Öffnungen, Fenstern und Brüstungen dreidimensionale Raumbeziehungen und Verflechtungen.
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Der Wohntrakt wird zum großartigen Raumgefüge aus zentralem Esszimmer mit angelagerter Küche, dem sechs Meter hohen Wohnsitzbereich, der Bibliothek sowie der Arbeitsgalerie im Obergeschoss
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Das Grundrisskonzept verzichtet auf Flure, die Gangflächen sind immer Bestandteil der angrenzenden Räume
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Auch im Obergeschoss wurde die Ausrichtung auf Garten und Natur mit Raumanordnung und Blickachsenkonzept übernommen
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Von der Arbeitsgalerie öffnet sich der Weg über eine großzügige Dachterrasse und die Terrassen vor den Kinderzimmern in den Garten.
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Material Im Vordergrund steht die Inszenierung von Kunstobjekten und Designermöbeln sowie die Verflechtung mit der Natur. Das Haus nimmt sich daher bewusst zurück; weiß gespachtelte Wände und abgehängte Decken, durchgängiges Eichenstabparkett Schiffsboden sowie grauer Granit im Innen- und Außenbereich. |