Kategorie '09. Passivhaus':

Tage des Passivhauses 2011 - NHD643

Datum: 31.10.2011 - Autor: Hans-Jörg Peter

Die Bauherrschaft des Einfamilienhaus in Hamburg-Neuengamme, Neuengammer Hausdeich 643, Hamburg-Neuengamme

lädt Sie herzlich ein, mit Ihnen über das neu errichtete Passivhaus zu diskutieren.

Die Besichtigungen sind möglich am Sonntag, d. 13.11.2011 um 12:00, 14:00 oder 16:00 Uhr.

Führung durch Bauherrschaft und Architekten. Anmeldung unter Energieberatung@Peter-Architekt.de oder 040/64202502

Das Einfamilienhaus wurde in kompakter Holzständer-Bauweise in unmittelbarer Nähe des Deiches errichtet. Alle Außenwände, Dachflächen, Decken und Innenwände wurden als Großtafeln vorgefertigt und auf der Flachgründung gerichtet. Die Bauteile bestehen aus beidseitig beplankten TJITrägern. Außenwände erhielten eine horizontal gebänderte Furnierschicht- bzw. Resoplanverkleidung. Nach Südwesten erfolgt die Verschattung durch eine vorgestellte Balkonkonstruktion. Das Gebäude wird über die Lüftungsanlage beheizt, die Wärme durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sowie eine Solarthermieanlage bereitgestellt.

Planer des Objektes ist Architekt Hans-Jörg Peter / www.HH-Energieberatung.de


Tage des Passivhauses 2011 - TK47b

Datum: 31.10.2011 - Autor: Hans-Jörg Peter

Die Bauherrschaft der Doppelhaushälfte in Hamburg-Bergstedt, Twietenkoppel 47b, Hamburg-Bergstedt

laden Sie herzlich ein, mit Ihnen über das neu errichtete Passivhaus zu diskutieren.

Die Besichtigungen sind möglich am Samstag, d. 12.11.2011 um 12:00, 14:00 oder 16:00 Uhr.

Führung durch Bauherrschaft und Architekten. Anmeldung unter Energieberatung@Peter-Architekt.de oder 040/64202502

Das Einfamilienhaus wurde in kompakter Holzständer-Bauweise als zweite Hälfte einer ersten PH-DHH errichtet. Das Gebäude ist 2-geschossig und verfügt über ein zusätzliches Dachgeschoß. Alle Außenwände, Dachflächen und Innenwände wurden als Großtafeln vorgefertigt und auf der Flachgründung gerichtet. Die Decken sind massive Stapelholzdecken. Die Bauteile bestehen aus beidseitig beplankten TJI-Trägern. Das Gebäude wird über Fußbodenheizung beheizt, die Wärme durch eine Gas-BW-Therme sowie eine Solarthermieanlage
bereitgestellt. Planer des Objektes ist Architekt Hans-Jörg Peter / www.HH-Energieberatung.de

"Tag des Passivhauses" 2011

Datum: 12.10.2011 - Autor: Hans-Jörg Peter

Auch im Jahre 2011 werden im Rahmen des Tages des Passivhauses wieder weltweit mehrere hundert Passivhäuser Ihre Türen öffnen. Die diesjährige Aktion unter Gesamtkoordination der IG Passivhaus findet vom 11. bis 13. November 2011 statt.

HH-Energieberatung öffnet mit den stolzen Bauherrschaften die Projekte NHD643-Neuengammer Hausdeich 643, 21037 Hamburg und TK47b-Twietenkoppel 47b, 22395 Hamburg.

HH-Energieberatung im Plus-Energie-Haus

Datum: 24.10.2009 - Autor: Hans-Jörg Peter

Mit dem Plus-Energie-Haus beginnt eine neue Generation des Energie sparenden Bauens, denn dieses Gebäude erzeugt mehr Energie als es verbraucht. HH-Energieberatung wird am 01.11.2009,  11:00 – 15:00 Uhr und am 08.11.2009, 16:00 – 18:00 Uhr über seine Arbeit und insbesondere über den Bau von Passivhäusern informieren.

Das von der Technischen Universität Darmstadt entwickelte Plus-Energie-Haus gewann den renommierten Solar Decathlon Wettbewerb in Washington D. C. Das BMVBS hat seinen Ausstellungspavillon mit den Technologien und der Architektur des preisgekrönten Hauses der TU Darmstadt errichtet.

Was ist das Plus-Energie-Haus?

Das Plus-Energie-Haus ist ein transportabler, vollfunktionstüchtiger Leichtbau und erzeugt mehr Energie, als es verbraucht. Das jeweilige wissenschaftliche Betreuerteam wird die Energiebilanz kontrollieren und für die Besucher visualisieren. Das barrierefreie Gebäude ist für Ausstellungen, als Beratungszentrum und als Ort für Veranstaltungen geplant. Es beinhaltet neben der Ausstellungsfläche eine Nasszelle und eine Küchenzeile.

Technologien zum energieeffizienten Bauen (neuste Dämmmaterialien wie Vakuumdämmungen, hoch dämmende Fenster, sowie Latentwärmespeichermaterialien) und zur effizienten Bereitstellung von Raumwärme, Warmwasser und Strom werden hier erlebbar. Am Markt verfügbare Techniken wie Mini-BHKWs, Brennstoffzellen, Wärmepumpentechnologien, Photovoltaik in der Fassade werden unmittelbar erfahrbar. Neben der Darstellung innovativer anlagentechnischer Systeme und Energiespartechniken zeigt das Plus-Energie-Haus auch einfache effektive Stromsparhilfen wie den intelligenter Stromzähler, der anschaulich auf den jeweiligen Stromverbrauch hinweist. Das Modellgebäude besteht überwiegend aus nachwachsenden, naturnahen und recyclebaren Materialien.

Technik

Alle Außenwände, das Dach sowie die verbauten Fenster sind hoch Wärme dämmend. Wärmespeicher in Form von so genannten Phasenwechselmaterialien (Phase Change Materials / PCM) im Haus sorgen für ein ausgeglichenes Raumklima, indem sie die solaren und internen Wärmegewinne aufnehmen und zeitversetzt wieder abgeben. Die eingesetzte Haustechnik minimiert den Energiebedarf des Hauses. Die Stromversorgung des Plus-Energie-Hauses wird über Photovoltaik-Module sichergestellt, die auf dem Dach installiert und in die Sonnenschutzlamellen integriert sind. Der nicht für die Nutzung des Gebäudes benötigte Strom wird ins Netz eingespeist. Zur Warmwassererzeugung sind zusätzlich Flachkollektoren in das Dach integriert.

Besichtigung und Informationsangebot

Der transportable Ausstellungspavillon wirbt für Maßnahmen des Energie sparenden Bauens und zeigt innovative und zukunftsorientierte Lösungen. Nachhaltiges Bauen und moderne Ästhetik sind in diesem Projekt auf beeindruckende Art vereint.

Die Innenausstattung des Gebäudes fordert mit moderner Video- und Postertechnik sowie einem Stromerzeugungsmodell ("Energie zum Anfassen") alle Sinne des Besuchers. Eine bauseits integrierte Ausstellung richtet sich vorwiegend an Verbraucher und Eigentümer von kleineren Immobilien. Außerdem wird hier über Themen wie Energiesparendes Bauen (Energieeinsparverordnung, Energieausweise, Erneuerbare Energien Wärmegesetz), über aktuelle vorhandene Förderprogramme und Unterstützungsmöglichkeiten (CO2-Gebäudesanierungsprogramm, KfW-Förderung), neueste technische Lösungen auf dem Gebiet des energiesparenden Bauens (Forschungsinitiative Zukunft Bau) sowie über verschiedene Konzepte beim Energiesparenden Bauen und Modernisieren informiert.

Das Haus wird im Laufe der nächsten 2-3 Jahre als Wanderausstellung in verschiedenen Großstädten Deutschlands aufgestellt.

Termine und Standorte

22. Oktober 2009 - 25. Januar 2010 in Hamburg
Das Ausstellungsgebäude ist vom 22.10.2009 bis 25.01.2010 jeweils von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr für Besucher geöffnet. Vor Ort erhalten Sie eine qualifizierte Beratung über die Möglichkeiten, nachhaltig und energieeffizient zu bauen. Der Eintritt ist frei. Das Konzept des Ausstellungsgebäudes sieht eine kontinuierliche Fachbetreuung mit jeweils zwei Personen und ein mit verschiedenen Partnern gemeinschaftlich organisiertes Veranstaltungsprogramm vor. Das Haus steht am Glockengießerwall in Hamburg (zwischen Hauptbahnhof und Kunsthalle).


HH-Energieberatung referiert auf der Baumesse in HH-Schnelsen

Datum: 23.10.2009 - Autor: Hans-Jörg Peter

Die Messeleitung der Bau- und Energiesparmesse in Hamburg-Schnelsen hat Herrn Dipl.-Ing. Hans-Jörg Peter eingeladen in der Zeit vom 17. – 18.10.2009 jeweils ein Referat zum Thema „Passivhaus – Qualitätsstandard der Gegenwart“ zu halten. Die Vorträge waren sehr intensiv besucht und führten im Anschluss jeweils zu einer lebhaften und für beide Seiten informativen Diskussion. Herr Peter gliederte den Vortrag in 5 Themen: 1. Was ist ein Passivhaus?, 2. Wichtige Komponenten des Passivhaus, 3 .Wie sieht ein Passivhaus aus?, 4. Schritt für Schritt zum Passivhaus und 5. Förderung und Finanzierung. Hierbei war es ihm wichtig, den Zuhörern einen unmittelbaren Leitfaden zur Realisierung ihres privaten Projektes mit auf den Weg zu geben. Gleichzeitig wurden Vorurteile bzgl. der angeblich nicht zu öffnenden Fenster, hygienischer Probleme in der Lüftungsanlage und Kondensatprobleme wegen der Luftdichtigkeit konkret angesprochen und ausgeräumt.

Auch der Vorstellung, dass es einen Passivhausbaustil gäbe, d.h. dass ein Passivhaus immer banal und hässlich sein müsste, konnte anhand vielfältiger Beispiele sehr attraktiver gebauter Passivhäuser begegnet werden. Dank einer z. Zt. sehr interessanten Passivhausförderung in Hamburg, war die provozierend klingende These „Wenn Bauherren heute statt einem Passivhaus ein Standardhaus bauen, kann dies nur an einem Informationsdefizit liegen“ durchaus ernst gemeint.

Im Anschluss an die Vorträge entwickelten sich vertiefende Einzelgespräche am Messestand von HH-Energieberatung, die viele neue Kontakte zum Thema Passivhaus entstehen ließen.