verbrauchen, wie es bisher üblich war ? das muss nicht mehr bewiesen werden. Inzwischen gibt es europaweit mehr als 10.000 Passivhäuser - Gebäude, deren Heizenergiebedarf etwa nur ein Zehntel im Vergleich zum durchschnittlichen Altbau beträgt. Die Qualitätsanforderungen an den Passivhaus-Standard liegen seit langem fest. Alle diesbezüglichen Anforderungen sind publiziert und im Internet frei zugänglich. Darüber hinaus gibt es Planungs-Hilfsmittel wie das Passivhaus Projektierungspaket. All das ersetzt den entwerfenden Architekten nicht ? es macht ihm nur das Leben leichter. Alles, was Planer und Entwerfer darüber hinaus brauchen, ist das zugehörige fundierte Fachwissen.

"Unser Ziel ist es, den Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser im Gebäudebereich mit dieser Novellierung um etwa 30 Prozent zu senken", sagte Bundesbauminister Tiefensee. "In einem weiteren Schritt wollen wir dann ab

 

2012 die energetischen Anforderungen an Neubauten nochmals um bis zu 30 Prozent senken. Das gilt auch bei der Modernisierung von Altbauten. Dies wird auch dazu beitragen, die CO2-Emissionen in Deutschland deutlich zu verringern. In den Gebäuden verbrauchen wir rund 44 % unserer gesamten Energie. Ohne deutliche Verbesserungen unserer Gebäude werden wir dieses Ziel nicht erreichen."

Was bedeutet diese Entwicklung für Energieberater/innen, Planer/innen und Ausführende von energetisch optimierten Bau- und Sanierungsvorhaben?

  • Der Trend geht eindeutig zum Niedrigenergie- bzw. Passivhaus.