Plusenergie-Passivhaus

Plusenergiehäuser sind ein inzwischen eingeführter Standard, der diverse Male realisiert werden konnte.
Der Gedanke eines Plusenergiehauses ist die Weiterentwicklung des Passsivhaus-Qualitätsstandards. Hier werden dem rein auf passive Energieersparnis fokussierten Konzept aktive Komponenten zur Energieerzeugung hinzugefügt. Auf ein Jahresmittel bilanziert stehen somit Energieverbräuchen Energiegewinne gegenüber, die so ausgelegt werden, dass auch bei ungünstigen Wetterbedingungen insgesamt ein Energieplus entsteht. Das Ziel ist es vor dem Hintergrund der Europäischen Gebäuderichtlinie, die für 2020 nur noch s.g. „nearly zero-energie buildings“ zulässt, gebäudeorientiert Konzepte zur dezentralen Energieerzeugung zu entwickeln und zu realisieren. Hierbei geht es nicht um Energieautonomie auch

 

wenn der Eigenverbrauch des erzeugten Stromes durch sich verbessernde Speichertechnik immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Stromnetze sind hierbei zumindest im dicht besiedelten Mitteleuropa ein hilfreiches Mittel um Energie anderen Verbrauchern zur Verfügung zu stellen und Energie zu beziehen, wenn diese benötigt wird. Darüber bietet es sich nahezu an, den erzeugten Stromüberschuss zum Betrieb eigener Elektromobile zu verwenden.

PDF-Download:

„EU-Gebäuderichtlinie“