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Gebäudehülle Im Fordergrund jeder energetischen Sanierung steht die Minimierung des Energiebedarfs, d.h. Maximierung der Dämmeigenschaften Ihres Hauses. Die Konzepte hierfür sind individuell und vielschichtig. Jede Sanierungsmaßnahme bedarf anderer Ansätze zu einer in sich stimmigen und vor allem wirtschaftlichen Vorgehensweise. Ist die Gebäudehülle Ihrer Immobilie energetisch optimiert, d.h. der Heizenergieaufwand minimiert, kann dieser Restenergiebedarf durch effektive und nachhaltig wirtschaftliche Anlagentechnik gedeckt werde. In jedem Fall ist die Gebäudehülle ganzheitlich zu betrachten. Im Rahmen der Qualitätssicherung sind losgelöste Einzelmaßnahmen zu vermeiden. Sie können schnell zu hygienischen Problemen führen - Stockflecken und Schimmelbefall sind die Folge. Vorher Gebäude bezogen "normale" Bauteile werden durch Dämmeinzelmaßnahmen an anderer Stelle zu relativ "schlechten" Bauteilen, mit der Konsequenz der Kondensat- und Schimmelbildung. Wir möchten Ihnen auf dieser Seite einen kleinen Überblick über prinzipielle Dämmkonzepte geben. Dies ersetzt aber in keinem Fall die individuelle Analyse und Beratung vor Ort. |
Wir beraten Sie auch im Rahmen einer BAFA-Vor-Ort-Beratung oder des Hamburger Energiepass gern, um für Sie die nachhaltig richtigen, wirtschaftlichen und energiepolitisch sinnvollen Dämmsysteme zu wählen. Exemplarisch geben wir Ihnen hier einen Überblick verschiedener Dämmsysteme. Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
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Dämmplatten aus Styropor, Mineral- oder Steinwolleplatten, geklebt und/oder gedübelt
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mehrschichtiger Putzauftrag mit Armierungsgewebe
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Hinterlüftete Fassade, zweischaliges Mauerwerk
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Unterkonstruktion aus Holz, Alu, verzinkter Stahl etc.
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Dämmplatten aus Styropor, Mineral- oder Steinwolleplatten, organische Dämmstoffe
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Hinterlüftungsebene oder Kerndämmung
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freiwählbare Fassadenmaterialien wie Klinker, Naturstein, Feinkeramik, Holz, Aluminium, Glas usw.
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Kerndämmung
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Nachträgliches Einblasen von losem Dämmmaterial wie Perlite, SLS20 und Rockwool in vorhandene Luftschichten von zweischaligem Mauerwerk
Quelle: HTH Hyperdämm Bautechnik
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Zellulosedämmung
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Nachträgliches Einblasen von losem Dämmmaterial aus Tageszeitungspapier in Dach- und Geschossflächen. Zum Schutz vor Brand und Schädlingen wird Borax und Borsäure verwendet.
Quelle: Isofloc
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Vakuum-Isolations-Paneele (VIP)
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Vorkonfektionierte Paneele aus fein-dispersem Siliziumdioxid unter Vakuum eingeschweißt. 8- 10 fach bessere Wärmedämmwirkung als mit herkömmlichen Dämmstoffen (Mineralwolle oder Polystyrol)
Quelle: va-Q-tec AG
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Massespeicher Phase Change Materials (PCM)
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Mikroverkapselte Latentwärmespeicher (Parafine) als Zugabe zu Bauprodukten wie Putze, Bauplatten, Beton oder Gasbeton nutzen den physikalischen Prozess des Phasenübergangs zur Wärmespeicherung bzw. Wärmeabgabe.
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Effektiver Ersatz von massiven Bauteilen in leichten Konstruktionen (Büronutzung in Skelettbaukonstruktionen, Holzständerbauweise usw.) im Rahmen des sommerlichen Wärmeschutzes.
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3-fach Verglasung
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Passivhausfenster mit 3-fach Verglasung aus Energiespargläsern mit Super-Wärmedämmwerten von Ug = 0,5 - 0,7 W/m²K
(Standard: Ug = 1,1 W/m²K).
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